Bilfinger Personalmanagement GmbH

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Darum in die Ferne schweifen!

02.05.2018

Bilfinger Personalmanagement bietet seinen Mitarbeitern so einiges – unter anderem die Möglichkeit, bei Arbeitseinsätzen im Ausland über den sprichwörtlichen Tellerrand zu blicken. Warum es sich lohnt, seine Zelte für einige Zeit fernab der Heimat aufzuschlagen, erzählt Maximilian Ennsgraber, derzeit tätig in Island.

Island, die etwas über 100.000 km2 große Vulkaninsel im Nordatlantik, hat nur 340.000 Einwohner und macht in letzter Zeit vor allem im Fußball von sich reden. Wichtigster Wirtschaftszweig ist neben der Fischerei und dem Tourismus vor allem der Energiesektor. Man setzt hier vollständig auf erneuerbare Stromerzeugung: 73% wird durch Wasserkraft erbracht. Und genau hier kommt Maximilian Ennsgraber ins Spiel. „Wir errichten ein Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 110 Megawatt, in Burfellstöd unweit des Vulkans Hekla. Planttech, der Kunde, an den ich vermittelt wurde, ist verantwortlich für die Turbinenvormontage wie auch für die Montage der Druckschachtpanzerung und des Stahlwasserbaus“, erzählt Ennsgraber.

Den Einsatz auf einer Baustelle, egal ob im In- oder Ausland, findet er grundsätzliche spannend. „Auch wenn es nicht immer einfach ist - es wird definitiv nie langweilig. Beinahe täglich steht man vor neuen Herausforderungen und ist mit Themen konfrontiert, die man so in einer Werkstatt oder einem Produktionsbetrieb nicht vorfindet. Diese Probleme zu bewältigen macht aber auch den Reiz an der Sache aus. Wie heißt es so schön – man lernt nie aus im Leben“, so der gelernte Maschinenbautechniker, der mit seinen 33 Jahren schon so einiges an Erfahrung mitbringt – unter anderem eine Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur. Die Zeit auf der Baustelle schweißt die Kollegen zusammen. „Nach einem anstrengenden Tag sitzen lassen wir das, was wir geschafft haben, auch immer wieder gemeinsam Revue passieren.“

Der junge Techniker ist überzeugt, dass der Auslandseinsatz eine mehr als wertvolle Erfahrung ist, ob beruflich oder privat. Von Island ist er begeistert. „Es macht einfach einen Riesenunterschied, ob man ein Land während eines Urlaubs besucht oder ob man für einige Monate dort arbeitet.“ Besonders faszinieren ihn die raue Landschaft, geprägt von Vulkanausbrüchen, Wind und Wetter – und die winterlichen Polarlichter. „Ein Naturschauspiel, von dem man einfach nur überwältigt sein kann“, so Ennsgraber. Seine Erfahrung habe ihm außerdem gezeigt, dass man Land und Leute im Alltag anders – und vor allem besser – kennenlernt. „Es ist leichter nachzuvollziehen, wie eine Gesellschaft ‚tickt‘, wie die Menschen hier denken und leben - zu Beginn sind die Isländer doch eher verschlossen und ein wenig eigen, doch wenn man sich besser kennt, sind sie so hilfsbereit und freundlich wie man es sich nur wünschen kann“.
Maximilian Ennsgraber kann sich gut vorstellen, nach dem Ende seines Aufenthalts auf der Insel wieder für den Job auf Reisen zu gehen. „Meine erster längerer Auslandseinsatz 2008 im Sudan hat mich sehr geprägt, genauso wie die darauf folgenden. Nach Ende der Baustelle auf Island kann ich mir weitere Projekte im Ausland gut vorstellen – ich würde gerne noch mehr von der Welt sehen und meinen Horizont erweitern.“