Bilfinger Personalmanagement GmbH

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FAQ (AG+AN)

FAQ

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Bekomme ich ein Arbeitsverhältnis bei Bilfinger Personalmanagement oder beim Kunden?

Der Dienstvertrag wird zwischen Ihnen und Bilfinger Personalmanagement abgeschlossen, die Anmeldung erfolgt ebenso von dort - Lohn/Gehalt wird von Bilfinger Personalmanagement vergütet.

Was heißt Überlasser und Beschäftiger?

Alle rechtlichen Fragen in der Beziehung zwischen Ihnen (= die überlassene Arbeitskraft), dem Überlasser (= Bilfinger Personalmanagement) und dem Beschäftiger (= das Kundenunternehmen) sind im Arbeitkräfteüberlassungsgesetz (AÜG) und im Kollektivvertrag  für das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung (siehe oben unter Insider-Info) geregelt.

Welche arbeitsrechtlichen und finanziellen Sicherheiten habe ich?

Wie jeder Arbeitnehmer bei einem seriösen Personaldienstleister haben Sie bei Bilfinger Personalmanagement ein unbefristetes Dienstverhältnis mit  Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Vollversicherung in der österreichischen Sozialversicherung (Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung).

Sind die Einsätze bei Bilfinger Personalmanagement eher kurz oder auch länger?

Das kann von einigen Wochen und Monaten bis - wie bei uns üblich - zu einem Jahr und länger sein. Wenn ein Einsatz zu Ende geht, plant Ihr persönlicher Personalbetreuer bereits Ihren nächsten Einsatz. Auch in überlassungsfreien Zeiten erhalten Sie Ihr Entgelt. Ziel für alle Beteiligten muss es sein, jeden Mitarbeiter optimal einzusetzen.

Wer hilft mir, wenn ich Fragen zum Arbeitsplatz, Vertrag etc. habe?

Über Fragen, die Ihren Beschäftiger, Dienstvertrag, Stundenzettel, Krankenstand, Urlaub, etc. betreffen, sprechen Sie direkt mit Ihrem persönlichen Personalbetreuer oder Ihrem Ansprechpartner im Lohnbüro.

Welche Chancen haben ArbeitnehmerInnen in der Arbeitskräfteüberlassung?

Chancen bietet die Arbeitskräfteüberlassung inzwischen für alle Berufsgruppen: Das Spektrum reicht von Überwachern über Obermonteuren und Facharbeitern bis zu Hilfskräften, aber auch von Ingenieuren bis zu Sekretärinnen bis zu Bürokaufleuten. Eine Chance erhalten auch ältere Arbeitsuchende, Berufsanfänger, Studenten und Wiedereinsteiger nach längeren Berufspausen. Auch schwerer vermittelbare Personengruppen erhalten so eine echte Chance, bei den Kunden der AÜ-Firmen durch Leistung zu überzeugen und dort ev. auf Dauer eingestellt zu werden. Rund 30 Prozent aller Mitarbeiter wechseln in ein klassisches Anstellungsverhältnis beim Kunden des Arbeitskräfteüberlassers. Auch attraktive Auslandseinsätze sind möglich. Mitarbeiter eines AÜ-Unternehmens können mehrere Firmen kennen lernen, ohne den Arbeitgeber wechseln zu müssen.

Für wen ist die Arbeitskräfteüberlassung besonders attraktiv?

Arbeitskräfteüberlassung ist prinzipiell für jeden interessant, insbesondere aber für Menschen, die offen für Neues sind. Die flexibel sind, wechselnde Kollegen als Bereicherung empfinden und die sich gerne der Herausforderung unterschiedlicher Aufgaben und Arbeitsumfelder stellen wollen. Arbeitskräfteüberlassung bietet auch die Möglichkeit der beruflichen Orientierung: Die durchschnittliche Einsatzdauer beim Beschäftiger (= Kunde) liegt bei 5-6 Monaten, diese Zeit bietet die Möglichkeit eines gegenseitigen Kennenlernens, und beide Seiten können sich überlegen, ob sie eine dauerhafte Zusammenarbeit eingehen wollen.

Wer genießt die größten Vorteile der Arbeitskräfteüberlassung?

Arbeitskräfteüberlassung stellt eine typische Win-Win-Win Situation dar. Alle Seiten "Arbeitsmarkt, Überlasser, Beschäftiger und ArbeitnehmerInnen" profitieren gleichermaßen. Arbeitskräfteüberlassung ist ein Instrument flexibler Personalplanung.

Hat sich das früher schlechte Image der Arbeitskräfteüberlassung inzwischen geändert?

Das Image der Arbeitskräfteüberlassung hat sich in den letzten Jahren zu Recht sehr positiv entwickelt. Arbeitskräfteüberlassung ist eine zeitgemäße Form der Arbeit, da sie Flexibilität für die Wirtschaft mit Arbeitsplatzsicherheit für die ArbeitnehmerInnen verbindet. Ein großer Schritt zu einem besseren Image war die Einführung des Kollektivvertrages, der seit 2002 verbindlich besteht. Dennoch ist die Anerkennung der Arbeitskräfteüberlassung in der Öffentlichkeit noch nicht so, wie sie sein soll.

Werden durch Arbeitskräfteüberlassung wirklich neue Jobs geschaffen oder werden bestehende Arbeitsverhältnisse nur umgewandelt?

Arbeitskräfteüberlassung schafft neue Jobs, die es sonst nicht geben würde. Eine Studie von Mc Kinsey deckt die Zusammenhänge auf: Bei 30 Prozent der AÜ-Arbeitsplätze wurde tatsächlich ein Austausch nachgewiesen. Dem gegenüber wurden 70 Prozent zusätzlich geschaffen, die es sonst nicht geben würde. Außerdem wurde festgestellt, dass Arbeitskräfteüberlassung reguläre Arbeitsplätze sichert, weil Auftragsspitzen abgefedert werden und damit die Umsatzsituation und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.

Warum gilt Arbeitskräfteüberlassung als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung?

Aufgrund der unmittelbaren Verbindung zwischen Personaldienstleistern und Wirtschaft gilt unsere Branche seit jeher als Indikator für bevorstehende Turbulenzen. Gleichzeitig spürt sie als eine der ersten, wenn sich das wirtschaftliche Klima wieder verbessert, weil viele Firmen am Anfang einer Konjunkturbelebung lieber AÜ-Arbeitskräfte als eigene Mitarbeiter einstellen.Mehr als 80 % der Unternehmen betrachten die Personaldienstleistung als exzellentes Werkzeug für mehr Flexibilität, um wirtschaftlichen Fluktuationen besser zu begegnen. Zugleich mindert sie die Arbeitslosigkeit und ermöglicht Übergänge im Arbeitsmarkt. Diese Chancen gilt es zu stärken und sich bereits jetzt für den "Tag" nach Ende der Krise zu rüsten. Deshalb nehmen Arbeitskräfteüberlasser auch und gerade in Übergangsphasen - also an der Wende vom Wirtschaftstief zu einer Erholungsphase - eine wesentliche Rolle als Arbeitsplatzbeschaffer ein.

Hat die Arbeitskräfteüberlassung auch in der Krise Entwicklungschancen?

Ganz bestimmt. Die meisten Unternehmen werden künftig eher überlassene Arbeitskräfte beschäftigen als eigenes Personal einzustellen. In dieser Pufferfunktion liegt die große Chance der Arbeitskräfteüberlassung. Qualifizierte Mitarbeiter werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ihren Job verlieren. Denn die Nachfrage nach diesen Fackräften ist unverändert hoch. Schwierig wird dieses Jahr dagegen für Hilfsarbeiter ohne Ausbildung. Es gilt nunmehr, sich auf die Facharbeiter-Krise zu konzentrieren und sich auf ein schwieriges Jahr 2009 einzustellen. Sobald die Wirtschaft wieder anzieht, gehört die Arbeitskräfteüberlassung zu jenen Branchen, die als erste davon profitieren werden.Ganz generell prognostizieren die Forscher bis 2015 einen weiteren Anstieg der Arbeitskräfteüberlassung. Gründe dafür sind der Flexibilitätsgewinn der Beschäftiger, die zunehmende Auslagerung nicht zum Kerngeschäft zuzurechnender Leistungen wie Recruiting und Administration und der Imagegewinn der Branche durch eine strenge Gesetzgebung.